Der Werkstoff Holz

Holzart Douglasie

Die Douglasie hat wie viele andere Holzarten bestimmte Eigenschaften und Besonderheiten. Welche diese sind und wofür die Douglasie verwendet werden kann, erfährst du in diesem Artikel.



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Die Douglasie zählt zur Familie der Nadelbäume. Sie ist immergrün. Verbreitet ist die Douglasie in Nordamerika, Europa, Chile und Neuseeland. Ihren Ursprung hat der Nadelbaum in Nordamerika. Benannt ist die Douglasie nach dem schottischen Botaniker David Douglas, der sie von einer Expedition in Nordamerika mit nach Europa brachte. Seitdem nimmt sie immer mehr Platz in den deutschen Wäldern ein und hat inzwischen einen Anteil von ca. 2 % an der Gesamtwaldfläche Deutschlands. Die Douglasie zählt zu den wichtigsten Schnittholz liefernden Baumarten.

Technische Eigenschaften

Die Douglasie gehört zu den mittelschweren Hölzern. Sie besitzt eine außerordentliche Festigkeit aufgrund von langen Fasern in dem Holz. Sie ist sehr witterungsbeständig, quillt und schwindet wenig. Zudem ist sie weniger anfällig für Schädlinge als andere Nadelhölzer. Der hohe Harzgehalt in dem Holz dient als natürlicher Schutz gegen Schimmel und Fäulnis. Die Douglasie hat sehr gute Wuchseigenschaften an heimischen Standorten. Das macht die Douglasie auch für die europäische Forstwirtschaft zunehmend interessant.

Erscheinungsbild

Die Douglasie hat breite Jahresringe und einen hohen Astanteil. Sie zählt zu den höchsten Bäumen und erreicht eine durchschnittliche Wuchshöhe von 60 Metern.

Zweige mit Zapfen einer Douglasie
Besonders alte Exemplare können auch bis zu 120 Meter hoch werden und zählen damit zu den Mammutbäumen. Der Splint der Douglasie ist gelblich-grau und in Abhängigkeit vom Baumalter schmal bis breit. Im Vergleich dazu ist der Kern im frischen Zustand hell, gelbbraun bis rötlich. Der Nadelbaum liefert ein geradfaseriges, strukturiertes, sehr dekoratives aber astreiches Holz.

Verwendung

Das Nadelbaumholz Douglasie eignet sich besonders gut für konstruktive Zwecke. Das Holz der Douglasie eignet sich für die Verwendung im Außenbau ohne Erdkontakt sowie für dekorative Dinge im Innenbereich. Mögliche Anwendungsbereiche sind zum Beispiel Garten- und Landschaftsbau, Kinderspielanlagen, Fassaden Rahmenbau, Fußböden, Treppen, Carports, Zäune, Terrassen etc.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Holzes hängt von der Jahrringbreite ab. Engringiges Holz lässt sich sehr gut verarbeiten. Es besteht ein geringes Risiko, dass es zum Spalten, zum Absplittern oder zu Faserausrissen kommt. Sowohl Verklebbarkeit als auch die Oberflächenbehandlung sind problemlos möglich. Das Holz der Douglasie lässt sich gut trocknen. Eine milde Trocknung und eine möglichst lange anschließende Lagerung ist empfehlenswert, um zu intensive Harzaustritte zu vermeiden.

Oberflächenbehandlung und Pflege

Douglasie ist bestens für die Behandlung mit Lasuren, Lacken oder Ölen geeignet. Diese sollten dringend als Holzschutz verwendet werden, um das Holz problemlos im Außenbereich einzusetzen. Veschmutzungen können einfach mit klarem Wasser, einem Besen oder einer Bürste entfernt werden. Die Borsten sollten allerdings weich sein, um die Holzoberfläche nicht zu zerkratzen und den Holzschutz nicht zu beschädigen. Beitragsbild: Taylorkeraiff - Eigenes Werk, CC BY 3.0


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Hubert ist das neue Online-Magazin für Holz-Kultur, das hochwertige und mitreißende Beiträge rund um den Baustoff Holz liefert. Hubert wird herausgegeben von Sorpetaler Fensterbau.

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